
Die AfD-Plakate hängen so hoch, dass man sie kaum erkennen kann. Das ist doch ein Fall für die „Bewegung Bürger für Bürgerbewegung“!

Die AfD-Plakate hängen so hoch, dass man sie kaum erkennen kann. Das ist doch ein Fall für die „Bewegung Bürger für Bürgerbewegung“!

Die hochauflösenden Überwachungskameras in Marxloh sehen bedrohlich aus. Das ist Absicht. Die Spießer mit und ohne Migrationshintergrund sind begeistert. Wer nichts zu verbergen hat, ist ein Idiot.
Hat die Deutsche Polizeigewerkschaft eigentlich schon gefordert, die Geräte mit automatischen Schußvorrichtungen aufzurüsten?
Dieses Schild erinnert an den Streik zum Erhalt des Krupp-Hüttenwerks in Rheinhausen. Die Rheinbrücke zwischen Hochfeld und Rheinhausen trägt heute den Namen „Brücke der Solidarität.
Für die jüngeren Leserinnen und Leser sei angemerkt: Der Begriff „Solidarität“ bedeutet nicht, dass man zugunsten der Eigentümer des Betriebes freiwillig auf Lohn verzichtet.

Nicht weit vom Friedhof in Alt-Walsum mit dem Mahnmal für die Ermordeten der Roten Ruhrarmee und den Gräbern der Zwangsarbeiter erinnert eine Bürgerinitiative an das Lager, in dem die Zwangsarbeiter der Zeche Walsum interniert waren.

Die WAZ berichtete Anfang März, dass sich Anwohnerinnen und Anwohner um die Pflege des Denkmals kümmern.
„Weißt du noch, wie das hier angefangen hat?“ fragt Franz Tews den ehemaligen Bergmann und Betriebsrat Heinz Berning.
Dann erzählen die beiden Weggefährten von dem kleinen Blechschild, das damals an der gleichen Stelle an die Zwangsarbeiter erinnern sollte. „Das hatten die Neonazis ruck-zuck kaputtgebogen“, sagt der Bezirksvertreter Tews, der früher mal ein Grüner war, lachend, „da haben wir gedacht: So schnell kriegen die uns nicht klein, jetzt stellen wir hier was richtig Stabileres auf.“
WAZ 5.3.2017: Dem Andenken verpflichtet
Von der Stadt Duisburg gab und gibt es für antifaschistische Denkmäler m.W. keinen Cent.


In Alt-Walsum steht auf dem Friedhof ein Mahnmal für die im März 1920 ermordeten Arbeiterinnen und Arbeiter der Roten Ruhrarmee. Ihre Mörder trugen das Hakenkreuz am Stahlhelm.
Hier werden Unabhängige Sozialdemokraten, Kommunisten und Anarchosyndikalisten geehrt.
Wie durch ein Wunder überstand das Denkmal Faschismus und Adenauer-Zeit. Vor einigen Jahren wurde es restauriert.
Gleich neben dem Mahnmal für die Kämpfer gegen den Kapp-Putsch liegt ein Gräberfeld mit ermordeten Zwangsarbeitern. Die Niederlage der einen und der Tod der anderen stehen in einem Zusammenhang.



