Wieder da

Mauereidechse. Rheinufer Homberg, August 2026. Foto Copyright Hafenstaedter.

Nach längerer Pause bin ich wieder da.

Ich bin ein Influencer, der keinen Wert auf Einfluss legt. Ich mache das hier in erster Linie für mich, und wer will darf zugucken.

Um eX-Twitter, Kachel-Insta und Zappel-Tiktock mache ich einen großen Bogen. Und auch Mastodon und Bluesky sind nur kleinere Übel. Also: feiern wir einen besonderen Digital Independence Day. Zurück zu den Wurzeln! Eine Mailbox ans Festnetztelefon zu hängen, ginge ein wenig zu weit. Aber das gute, alte Blog wiederzubeleben, ist vielleicht keine schlechte Idee.

Das hier ist eine KI- und Photoshop-freie Zone. Wer mir folgen möchte, abonniere bitte meinen RSS-feed. Die Fotos stammen (wenn nicht anders gekennzeichnet) von mir und unterliegen dem Copyright. Also: keine Nutzung oder sonstige Verwendung ohne meine ausdrückliche Zustimmung.

Duisburg ist eine Hafenstadt, weltoffen, gastfreundlich, solidarisch. Das hat Oberbürgermeister Josef Krings seinerzeit immer wieder gesagt. Deshalb kann es in Duisburg keine Nazis und keinen Rassismus geben. Das klang gut, aber wir mussten ihm widersprechen: Deshalb darf es in Duisburg keine Nazis und keinen Rassismus geben. Dafür muss man etwas tun. Man darf nicht die Augen davor verschließen, dass es in Duisburg Nazis und Rassismus gibt, und man muss alles dafür tun, sie klein zu halten und ihnen den Resonanzraum zu nehmen.

In diesem Blog habe ich immer die Auffassung vertreten, dass es zwei Duisburgs gibt. Einmal das offizielle Duisburg, zwischen Größenwahn und Minderwertigkeitskomplex, mit seinen Leuchtturmprojekten und seiner Mittelstands-Parallelgesellschaft, mit seinen unzähligen haarsträubenden Skandalen ohne Aussicht auf Besserung.

Es gibt aber auch ein Anderes Duisburg von unten, tolerant und solidarisch mit Hoffnung auf eine bessere Zukunft für alle, die nicht zu den Reichen gehören.

Leider können diese zwei Duisburgs nicht unabhängig voneinander existieren. Das mussten wir bei der erfolgreichen Verdunkelung der Verantwortung für die Loveparade-Katastrophe erfahren.

Aber wir erfahren es natürlich auch bei den bis heute andauernden Einsätzen der sogenannten Taskforce,  die Familien ohne Vorwarnung innerhalb von vier Stunden aus ihren Wohungen vertreibt und offene behördliche Gewalt gegen die ärmsten der Armen alltäglich werden lässt. (Die bei diesen Razzien regelmäßig angeführte angebliche „Gefahr im Verzuge“ ist dabei nur ein Joker, um den Schutz der Bürger im Rechtsstaat auszuhebeln.)

Das Andere Duisburg kann sich also nicht in seine Nischen zurückziehen. Ich werde uns aber auch nicht sagen, wo es langzugehen hat.

hafenstaedter

 

Weiter geht’s!

Nach längerer Pause wird das Hafenstadt-Blog fortgeführt. Jetzt unter der neuen Domain hafenstadt.eu. Das kann man sich auch viel einfacher merken. Sagen Sie es weiter!

Auf Facebook und Instagram werden sie von uns auch weiterhin allenfalls nur Werbung für dieses Blog finden.

Hochfeld Wanheimer Straße – Februar 2019. (c) Hafenstaedter

Herzliche Grüße aus Hochfeld, einem der ganz wenigen urbanen Stadtteile der Hafenstadt. Hier gibt es viel weniger fiese Menschen als anderswo, denn die trauen sich nicht, hier aus ihrem Auto auszusteigen. Unser schlechter Ruf hebt die Lebensqualität im Viertel mindestens um ein Viertel.

Der Umzug ist ganz einfach: Lassense den Blogsport weg

Da das Portal Blogsport angekündigt hat seine Dienste einzustellen, müssen wir leider umziehen. Aber das ist ganz einfach:

Lassense einfach den Blogsport weg.

Alte Adresse: hafenstadt.blogsport.eu

Neue Adresse: hafenstadt.eu

Bitte ändern Sie ihre Bookmarks, denn vermutlich wird Blogsport  irgendwann abgeschaltet. Neue Einträge erscheinen ab sofort nur noch auf hafenstadt.eu.

Wir sind wieder da!

Nach fast einem Jahr Pause sind wir wieder da. Von nun an gibt es wieder Fotos und Notate aus der Hafenstadt und gegen Duisburg.

So fleißig wie der Kollege von Amore e rabbia werden wir aber nie werden. Er feierte kürzlich den zweiten Jahrestag und insgesamt 580 Einträge. Solidarische Grüße gehen von hier an die Liebe und den Zorn.

Foto (c) Hafenstaedter: Niemand liest dein BLOG. 2014

Niemand liest dein BLOG. 2014

Na, wenn das keine Aufforderung ist, endlich weiterzumachen? Siehe 2. Mai 2009.

Umzug auf blogsport.eu

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie Sie sehen, zieht das Hafenstadt-Blog gerade um. Nicht weit, nur von blogsport.de auf blogsport.eu.

Der Grund ist: Hafenstadt will sich in Zukunft u.a. auch dem Thema Streetart widmen. Die Kunst soll man auch sehen. Und Fotos sind mit der aktuelleren Software auf blogsport.eu wesentlich einfacher zu präsentieren als am alten Ort.

Die Beiträge aus der Vergangenheit werden in das neue Blog importiert, es geht also nichts verloren.

Setzen Sie also bitte ein neues bookmark auf http://hafenstadt.blogsport.eu/

Beste Grüße
vom Hafenstaedter