Corona-Tote sichtbar machen

Corona-Tote sichtbar machen, Duisburg, März 2021. Foto (c) Hafenstaedter

Nach über einem Jahr Corona spricht kaum jemand über die Opfer. Nach Weihnachten starben allein in Deutschland Tag für Tag über 1.000 Menschen. Darüber wurde kaum berichtet. Das Leid der Sterbenden und der Angehörigen, die Schrecken der schwer Erkrankten und die vielen langfristigen, z.T. vielleicht unheilbaren Long-Covid-Erkrankungen kamen in der Öffentlichkeit, wenn überhaupt, dann nur am Rande vor.

In Duisburg gibt es wie in etlichen anderen Städten eine Initiative, die die Covid-Toten öffentlich machen will. Sie trifft sich sonntag-nachmittags am Livesaver-Brunnen in der Innenstadt und hinterlässt Blumen und Schilder.

Die Zahl der Corona-Toten in Duisburg ist inzwischen auf 532 gestiegen.

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