Rheinpark 2009

2009 entstanden im Hochfelder Rheinpark eine ganze Reihe von Graffiti mit hoher künstlerischer Qualität.

Ich vermute, man hat damals den Künstlerinnen und Künstlern die Gelegenheit geboten, die von Jugendlichen stark genutzte Skaterbahn und die umgebenden Reste der Industrieruinen zu gestalten.

Die Gemälde waren etliche Jahre lang zu bewundern, wurden dann aber doch von anderen verändert und schließlich größtenteils übersprüht. Sie sind seit 2025 nicht mehr öffentlich zugänglich. Vermutlich werden die letzten Überreste gerade im Rahmen der geplanten „Internationalen Garten-Ausstellung“ zerstört.

Ich dokumentiere hier den Zustand der Kunstwerke vom Juli 2009.

(Wie immer erhalten Sie eine Vollbildansicht, wenn sie auf das jeweilige Foto klicken.)

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Rheinpark Hochfeld Graffiti, Juli 2009. Foto Copyright Hafenstaedter.

Die jungen Leute sind nicht dumm

Am 19. März 2021 führte „Fridays for Future“ dezentrale Klima-Aktionen durch. Die jungen Leute sind nicht dumm.  Und sie achten angesichts von Corona sehr auf Abstand und Masken.

FFF-Aktion zum Klimawandel. Innenstadt. Foto (c) Hafenstaedter

FFF-Aktion zum Klimawandel. Grafitto „Klimaschutz heißt Antikapitalismus!“ in Neudorf. Foto (c) Hafenstaedter

Coronazeit: Rheinpark „Moria evakuieren“

„#LEAVENOONEBEHIND – Moria evakuieren“. Transparent, Rheinpark, Hochfeld, 8.4.2020. Foto: (c) Hafenstaedter

Im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos findet eine humanitäre Katastrophe statt, und die EU-Länder weigern sich zu helfen.

„Ärzte ohne Grenzen fordert angesichts der Coronavirus-Pandemie eine sofortige Evakuierung des Lagers und eine dezentrale Verteilung der Menschen. In dem Lager kommt ein Wasserhahn auf 1300 Personen, Seife zum Händewaschen ist nicht erhältlich und es gibt keine Möglichkeit räumliche Distanz zu wahren. Ein Ausbruch der Krankheit in dem Lager wäre nicht mehr einzuhegen.“ (Wikipedia)

An verschiedenen Stellen in Duisburg wird trotz Versammlungsverbot und Ausgangsbeschränkung die Forderung aufgestellt, den Geflüchteten zu helfen.

 

Coronazeit: „Helden“

„Helden des Alltags…“ Banner, Neudorf, Sternbuschweg, 3.4.2020. Foto (c) Hafenstaedter

Vor den Edeka-Fressnapf-DM Läden am Sternbuschweg/Koloniestraße hängt ein riesiges Banner: „Helden des Alltags – an der Kasse, in der Klinik und anderswo. Danke für euren Einsatz“.

Helden! Die Helden sind jetzt sicher stolz wie Otto und verzichten freiwillig auf Gesundheitsschutz und Lohnzuschlag. Unglücklich das Land, das Helden nötig hat.

Wurde das Banner von Linken oder von Rechten aufgehängt? „Kolleginnen und Kollegen, wir solidarisieren uns mit Euren Forderungen…“ wäre eine linke Parole.

Coronazeit: „Alles wird gut“

Seit März 2020 leben wir auch in der Hafenstadt in der Coronazeit. Trotz Quarantäne und Notstand, trotz der vielen freiwilligen und der vielen erzwungenen Einschränkungen ist die Hafenstadt nicht tot. Unter der gefrorenen Oberfläche regt sich was. Es gibt die guten Menschen und leider auch die Bekloppten. Es lohnt sich das zu dokumentieren. Deshalb wird das Hafenstadt-Blog reaktiviert.

„Alles wird gut!“ Pappschild in den Rheinwiesen in Reinhausen, 8.4.2020. Foto (c) Hafenstaedter

Düstere Zeiten soll man nicht noch mehr verdüstern. Deshalb setze ich an den Anfang ein „Alles wird gut!“, das jemand auf einem Pappschild an einer einsamen Stelle in den Rheinwiesen aufgestellt hat.

Nazis nicht willkommen

Am ersten Mai wollen Nazis der Vereinigung „Die Rechte“ in Wanheimerort demonstrieren. Sie sind hier nicht willkommen.

 

S-Bahnhof Schlenk. Graffiti „1 Mai nazifrei !!!“ und „FCK NZS“. Foto 28.4.2019 (c) Hafenstaedter.

Treffpunkt der Nazis ist der romantische S-Bahnhof „Schlenk“ in Wanheimerort.

 

Zum Lith, Wanheimerort. Foto 28.4.2019 (c) Hafenstaedter.

Auf der Straße Im Schlenk hing die Vereinigung „Die Rechte“ Plakate zur Europawahl auf, die man nur als Ankündigung verstehen kann, Demokraten an der Laterne aufzuhängen. Außerdem: Werbung für die Spitzenkandidatin, einer inhaftierten  Nationalsozialistin und antisemitischen Holocaustleugnerin.

 

Fahrplanaushang Im Schlenk. Foto 28.4.2019 (c) Hafenstaedter.

Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG): „Demonstrative Aktionen am Mittwoch, 1. Mai, von ca. 12.00 bis 22.00 Uhr.“

Die DVG fährt die Haltestellen in der Nähe der Demonstrationsroute der Nazis nicht an. Straßenbahnen fahren nicht, Busse werden umgeleitet.

 

Absolutes Halteverbot in der Fliederstaße. Foto 28.4.2019 (c) Hafenstaedter.

Auf der Fliederstraße und der Eschenstraße, die parallel verlaufen und die Rheintörchenstraße mit der Kulturstraße verbinden, herrscht am 1. Mai ab 10 Uhr absolutes Halteverbot.

 

Blick Richtung Hochfeld. Foto 28.4.2019 (c) Hafenstaedter.

Ziel des Nazi-Umzugs soll der Bahnhof Hochfeld-Süd sein, ca. einen Kilometer entfernt vom Stadtteil Hochfeld.

Erster Mai 2019 in Duisburg

Dieser Blogeintrag wird laufend ergänzt.

Die Nazi-Truppe „Die Rechte“ hat einen provokativen Aufmarsch am 1. Mai 2019 in Duisburg-Wanheimerort angekündigt.

Graffito Böninger Park, Hochfeld: „053 Nazifrei. Fuck Cops. Fuck Nazis“. April 2019, Foto (c) Hafenstaedter.

 

14h Treffpunkt der Nazis S-Bahnhof Schlenk, Wanheimerort. Beabsichtigt ist ein Zug durch Wanheimerort, voraussichtlich zum Bahnhof Hochfeld-Süd.

Der Stadtteil Wanheimerort soll nach den Plänen der Polizei fast komplett abgeriegelt werden. Es ist zu befürchten, dass das Demonstrationsrecht der Gegendemonstranten stark eingeschränkt wird.

Das Recht der Nazis auf Verbreitung von Antisemitismus und Rassismus steht in Duisburg höher als das Demonstrationsrecht der Demokraten und die Interessen der Wanheimerorter.

 

Verschiedene Initiativen, u.a. Riseup und Duisburg stellt sich quer kündigten an, in Wanheimerort gegen die Nazis zu protestieren und sie gegebenenfalls zu blockieren.

 

Angekündigte Treffpunkte und Aktionen:

 

10 bis 18h: Das Kulturzentrum „47“ lädt ein zu einem  interkulturellen Frühstück auf dem Dellplatz.
https://www.facebook.com/events/2338295153119764/

 

ab ca. 13h: Mahnwache der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) in Wanheimerort vor der Fischerstr. 103 im Gedenken an die in den ersten Februartagen und am 2. Mai 1933 von den Nazis ermordeten Wanheimerorter und Hochfelder. Dazu gehören Katharine Sennholz, Wilhelmine Struth, Michael Rodenstock und Kurt Loer. Gedacht wird auch der auf dem Waldfriedhof beigesetzten Zwangsarbeiter und Kinder.
https://www.facebook.com/VvnBdaKreisDuisburg/posts/2126997587377547

 

ab 12h: Das Bündnis Duisburg stellt sich quer ruft auf zu einer Gegenkundgebung in Wanheimerort, Düsseldorferstraße, Ecke Fischerstraße in Duisburg- Wanheimerort.
https://www.facebook.com/Duisburg-stellt-sich-quer-611875952230130/

 

11.30h: Treffpunkt des Riseup-Bündnisses auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs Duisburg. Es soll gemeinsame Anreisen aus Dortmund, Bonn, Bochum, Köln, Hagen, Krefeld, Oberhausen, Gelsenkirchen, Essen, Witten, Düsseldorf, Koblenz und anderen Städten geben. Details finden Sie bei Riseup.

ab 11h: Kundgebung in Wanheimerort, Düsseldorfer Straße, Ecke Wacholderstraße.

ab 14.30h: („nach den Blockaden“) Hochfeld Pauluskirche. Riseup Kundgebung und Demonstration Richtung Stadtmitte/Hauptbahnhof unter dem Motto „1. Mai – Tag der Solidarität“.
https://twitter.com/riseupduisburg
https://www.facebook.com/RiseUp-Duisburg-288154011868911/

Auf Facebook verlinkte Riseup-Aktionskarte: https://we.tl/t-G0SaQCbtn4.

 

13-18h: Duispunkt+Wir organisiert eine Kultur-Demo der Freien Kulturszene auf dem Hochfelder Markt. Es werden noch Helferinnen und Helfer gesucht, die ab 10h beim Aufbau mit anpacken.
https://www.facebook.com/pages/category/Community/Duispunkt-798112923626076/

Duispunkt+Wir  benennt zusätzlich zwei Mahnwachen:
13.45 – 15.15h am Parkplatz des Waldfriedhofs, Düsseldorfer Str. und
15.15 – 16.30h am Bahnhof Hochfeld-Süd vor McFit.

„Die Rechte“ soll gegen 16 Uhr am Bahnhof Hochfeld-Süd eintreffen. Erfahrungsgemäß kann sich das erheblich verzögern. Da die Entfernung vom Hochfelder Markt nur etwa 1.100 Meter beträgt, wollen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kulturdemo die Mahnwache unterstützen, sobald die Nazis sich nähern.

 

Eine mir unbekannte anonyme Gruppe rief zunächst für 17h zu einer eigenen „revolutionären 1. Mai Demo“ auf.
https://erstermaiduisburg.wordpress.com/
Auf Facebook heißt es nun:
„Die revolutionäre 1. Mai Demo beginnt nach den Protesten gegen den Nazi-Aufmarsch um 16:30 Uhr am Bahnhof Hochfeld Süd. Die revolutionäre 1. Mai Demo wird sich danach der Demo „1. Mai Tag der Solidarität“ solidarisch anschließen.“
https://www.facebook.com/oatduisburg/photos/a.261658971219223/329363247782128/

 

Im Böninger Park in Hochfeld/Dellviertel und auf dem Michaelsplatz (Markt) in Wanheimerort finden öffentliche Maifeste statt.

 

Das Twitter Hashtag für den Tag ist #du0105.

 

Stand der Informationen: 24.5.2019, ergänzt 25.5.2019, 26.5.2019, 27.5.2019, 29.4.2019 und 30.4.2019.

Unsere Wahl

Foto Copyright Hafenstaedter

Transparent „Unsere Wahl: Eine Welt ohne Grenzen“. Tunnel Karl-Lehr-Straße, 21.9.2017. (c) Hafenstaedter

Unbekannte haben am Eingang zum düsteren Tunnel Karl-Lehr-Straße („Todestunnel“, im Hintergrund der Eingang zur Gedenkstätte Loveparade) ein freundliches Plakat angebracht. „Unsere Wahl: Eine Welt ohne Grenzen“.

Schade, dass keine der am Sonntag zur Wahl stehenden Parteien diese Forderung unterstützt. Nein, auch die Linkspartei nicht, zumindest, wenn die Spitzenkandidatin was zu sagen hat.