Die AfD-Plakate hängen so hoch, dass man sie kaum erkennen kann. Das ist doch ein Fall für die „Bewegung Bürger für Bürgerbewegung“!
Kategoriearchiv: streetart
Wahlkampf (1): Rot – Rot – Grün
Nein
Duisburg liebt die Polizei (4)
Weltstadt mit Bretterzaun
Kaum hatte ich über die alte Stadtbibliothek berichtet (siehe hier, hier und hier), fuhr dort am 28.3. die „Gemeinnützige Gesellschaft für Beschäftigungsförderung“ vor und verrammelte das Gebäude mit einem Bretterzaun.
Streetart-Künstler hatten sich die Fassade angeeignet. Gelegentlich übernachteten Obdachlose in den überdachten Winkeln des Eingangsbereichs.
Da aber in Duisburg Streetart keine Kunst ist und das Auge des solventen Investors beleidigen könnte und da es ja bekanntlich in Duisburg gar keine Obdachlosen gibt, musste der Mißbrauch des leerstehenden Gebäudes entschlossen unterbunden werden.
Inzwischen hängt langweilige Stadtwerbung am Bretterzaun und die Welt ist für die Stadtverwaltung fast wieder in Ordnung. Es fehlt nur noch das Alkoholverbot für Arme in der Innenstadt. (Das ist jetzt keiner meiner sarkastischen Scherze, das soll tatsächlich ab dem 16. Mai gelten.) Und es fehlt natürlich noch viel, viel mehr Videoüberwachung.
Ceterum censeo: In der HAFENSTADT hat Frau Lesmeister Hausverbot.
Bananenschale
Freie Wahl
Pilze suchen in Hochfeld (5)
Duisburg liebt die Polizei (3)
Zentralrat
Den Schwarzen Winkel mussten KZ-Häftlinge an ihrer Uniform tragen, die von den Nazis als sogenannte „Asoziale“ stigmatisiert und verfolgt wurden. Den Begriff und die Symbolik ungebrochen wieder aufzunehmen, ist problematisch. Dies könnte auch ein Nazi-Aufkleber sein. Aber es gibt tatsächlich eine (Künstler-) Initiative mit dem Namen „Zentralrat der Asozialen in Deutschland“, die sich für die Rehabilitierung und Entschädigung dieser Opfergruppe einsetzt.












