In Stadtmitte reimt sich das nicht.
Kategoriearchiv: hafenstadt
Zwangsarbeiter in Walsum
Nicht weit vom Friedhof in Alt-Walsum mit dem Mahnmal für die Ermordeten der Roten Ruhrarmee und den Gräbern der Zwangsarbeiter erinnert eine Bürgerinitiative an das Lager, in dem die Zwangsarbeiter der Zeche Walsum interniert waren.
Die WAZ berichtete Anfang März, dass sich Anwohnerinnen und Anwohner um die Pflege des Denkmals kümmern.
„Weißt du noch, wie das hier angefangen hat?“ fragt Franz Tews den ehemaligen Bergmann und Betriebsrat Heinz Berning.
Dann erzählen die beiden Weggefährten von dem kleinen Blechschild, das damals an der gleichen Stelle an die Zwangsarbeiter erinnern sollte. „Das hatten die Neonazis ruck-zuck kaputtgebogen“, sagt der Bezirksvertreter Tews, der früher mal ein Grüner war, lachend, „da haben wir gedacht: So schnell kriegen die uns nicht klein, jetzt stellen wir hier was richtig Stabileres auf.“
WAZ 5.3.2017: Dem Andenken verpflichtet
Von der Stadt Duisburg gab und gibt es für antifaschistische Denkmäler m.W. keinen Cent.

Mahnmal Zwangsarbeiter Alt-Walsum, Ivan-Bugulez-Weg / Förderstraße 2017. „Auf diesem Gelände litten und starben während der NS-Herrschaft ausländische Zwangsarbeiter der Schachtanlage Walsum“

Mahnmal Zwangsarbeiter Alt-Walsum, Ivan-Bugulez-Weg / Förderstraße 2017. „Initiative Erinnern gegen Rechts. 2002“
Mahnmal mit Hammer und Sichel
In Alt-Walsum steht auf dem Friedhof ein Mahnmal für die im März 1920 ermordeten Arbeiterinnen und Arbeiter der Roten Ruhrarmee. Ihre Mörder trugen das Hakenkreuz am Stahlhelm.
Hier werden Unabhängige Sozialdemokraten, Kommunisten und Anarchosyndikalisten geehrt.
Wie durch ein Wunder überstand das Denkmal Faschismus und Adenauer-Zeit. Vor einigen Jahren wurde es restauriert.
Gleich neben dem Mahnmal für die Kämpfer gegen den Kapp-Putsch liegt ein Gräberfeld mit ermordeten Zwangsarbeitern. Die Niederlage der einen und der Tod der anderen stehen in einem Zusammenhang.
Duisburg liebt die Polizei (2)
Überall Polizei? Nur in Marxloh und in Hochfeld!
Nirgendwo Justiz? Wir haben jetzt doch sogar Schnellgerichte, die Haftstrafen gegen Schwarzfahrer und Ladendiebe verhängen.
Aber das Händeabhacken fordern bisher nur die „besorgten Bürger“.
Gesetzesbrecher
Frakturschrift
Love knows no gender
Antifa Action
Rätselhafter Foucault
„Das Problem liegt derzeit in dem großen Aufstieg der Normalisierungsanlagen: in der ungeheuren Ausweitung ihrer Machteffekte mit Hilfe neu eingesetzter Erkennungsmöglichkeiten.“ „What?“ „?“ „Foucault!“ „…Gesundheit!„
„Die Disziplin belohnt durch Beförderung, durch die Verleihung von Rängen und Plätzen; sie bestraft durch Zurücksetzungen.“ „What?“ „?“ „Foucault!“ „…Gesundheit!„
Vinyl

Graffito: „Gegen Volk und Nation! Für die soziale Revolution“. Stadtmitte 2017. Sprühschablone auf Vinyl-Langspielplatte an der Fassade eines Hochbunkers.

Graffito: „Gegen Volk und Nation! Für die soziale Revolution“. Stadtmitte 2017. Sprühschablone auf Vinyl-Langspielplatte an der Fassade eines Hochbunkers.
Jetzt bin auch ich überzeugt, dass Vinyl als Medium wieder ganz stark im Kommen ist.












